Religionen und Charakter
Lehrstücke aus dem Pfaffentollhaus
Mehr Brunst als Inbrunst? – Warum tragen sie Röcke?
Schuld, Entschuldigung, Bitte um Vergebung … etc. – man kennt es zur Genüge aus den ganzen Presseberichten. Die unlängst bekanntgewordenen Missbrauchsfälle werfen die Frage auf, ob diese Verfehlungen nicht strukturell angelegt sind, d.h., ob sich nicht gerade unter dem Mantel der Kirchen Individuen verbergen, deren Sexualleben derartig geschädigt ist, dass sie keine pädagogischen Aufgaben wahrnehmen dürften, ja, von Kindern und Jugendlichen fernzuhalten wären.
Der ehemalige Regensburger Domspatz, Manfred van Hove berichtet bei Markus Lanz von seinem Missbrauch. Er halte die kirchlichen Institutionen für ungeeignet, pubertierende Kinder zu erziehen (3 Teile bei Youtube).
Ähnlich auch im Nachtcafé am 19. März 2010, Zölibat, Verhütung, Schwule – muss die Kirche umdenken? (1)
Wieso nur Pubertierende, wieso nur Kinder?
Womit haben wir es bei Religionen zu tun?
Werden nicht Hundertausende, Millionen, Opfer von Religionswahn, hier in unserem Kulturkreis Opfer der Vorstellungen nomadisierender, primitiver Ziegenhirten vor 2000 Jahren? Werden sie nicht um Genuss, Freude, Glück betrogen, in ihrer Sexualtität geschädigt? Ist es nicht endlich Zeit, die Trennung von Religion und Staat einzufordern, um diesen Spuk in die Schranken zu weisen? Abschaffen können, wird man ihn eh nicht.
Was haben diese Männer, die sich als Fachleute auf sexuellem Gebiet, als Berater, andienen, denn zu sagen, wenn sie sich davon doch ausgeschlossen haben? Ja, warum tragen sie Frauenkleider?
Wer riefe beim Rohrbruch den Philosophen, wer zur Fensterreparatur den Elektriker? Wer würde Rat und Tat von irgendjemandem anfordern, der ausdrücklich erklärt, er übe einen bestimmten Beruf nicht aus, habe keine Erfahrung, keine Praxis, sei aber kompetent, weil er einen schlaues zweitausend Jahre altes Buch kenne.
Was haben die Pfaffen ihre Nase in Ihre Sexualität zu stecken? Was in die irgendjemandes, Kind, Frau, Mann? Was interessiert sie das so? Und warum?
Nicht vergessen - auf dieser Seite ist herrlicher Mist zu erstehen!
Religionen für alle – Kurzanleitung Katholizismus
Der Trick ist einfach:
- Der Herr verpasst dem Menschen einen starken Sexualtrieb; er kann grundsätzlich immer und überall (1).
- Dieser Trieb, den er ihm doch mitgegeben hat, missfällt ihm. Grund unbekannt. Böswilligerweise repariert er sein missratenes Werk nicht, sondern verhängt ein Verbot (Will der Herr sein Werk, den Menschen, ärgern, quälen, ist er ein Sadist?, vergl. das Buch Hiob). Treiben darf man es heute nur rund zweimal, da nur zur Fortpflanzung erlaubt.
- Eine Übertretung, die Sünde, die jeder begehen muss, da der Herr ihn ja nun so geschaffen hat, die Sache mit dem Apfel also, erzeugt ein schlechtes Gewissen, Schuldgefühle, Angst, denn sie kann stracks in die Hölle führen. Nun hat der Herr alle am Wickel - also die, die an ihr Hirngespinst glauben.
- Sünden sind zu beichten (wodurch der Pfaffe überhaupt erst davon erfährt).
- Strafen werden auferlegt, die die Kirche nebenher auch ziemlich reich und zum größten Landbesitzer im Mittelalter gemacht hatten.
- Eine Lossprechung, Absolution, wird erteilt, wonach die Geschichte von vorne beginnen kann und ... muss.
- Die um dieses Verbot herum entstandenen Wahngebilde heißen Religionen. Verwalter derselben nennen sich Kirchen, die den Herrschenden beim Niederhalten der Schafe nützen.
- Da Adam und Eva und alle Nachkommen stets nach ihrem Trieb handeln müssen, sind sie Gefangene dieses gottgebenden (?) teuflischen Wahns – sofern sie an ihn glauben. Einziges, aber höchst wirkungsvolles Gegenmittel: Nichtglauben. Dass auch die Pfaffen Opfer ihres eigenen Wahns werden, ist unerheblich.
Zitat:
"Wir können unser Heil nur durch die Reue erlangen. Wie aber soll man bereuen, wenn man nicht vorher gesündigt hat? Wenn uns Gott also die Versuchung schickt, ist es unsere Pflicht, ihr zu erliegen."
Rasputin, Mönch
Entstehung von Religionen
Es gibt niemanden, der eine Verschwörung angezettelt hätte, die ganze Geschichte lenkte oder plante. Sie entwickelt sich aus den Gesellschaften heraus, aus der Art und Weise, wie sie wirtschaften und leben. Aber stets verhält es sich so, dass der männliche Teil der Menschheit dafür sorgt, dass der weibliche in Schach gehalten wird. Somit handelt es sich um geschlechtsbezogene, also sexuell begründete Ideologien. Bei Religionen geht es um "Sex". Das ist die Wirklichkeit hinter allen großen und bekannten heutigen Religionen, selbst wenn es vor Urzeiten auch mal andere gab: Sinn ist die ideologische Absicherung männlicher "Herr"-schaft. Sexualität ist das Geschäft der Kirche; sie verwaltet sie.
In der Diskussion mit Religiösen wäre es völlig verkehrt, auf ihre abstrusen Argumente in der Art "in der Bibel stehe ..., Jesus habe gesagt ... , den Araber dürfe man ihr Land klauen, weil Gott verheißen habe ...", usw., denn immer schon ist ihr Gott als wahr, als vorhanden gedacht. Wer darauf antwortet, erkennt ihn schon als existent an.
Gesellschaftlich wird er durch Gotteslästerungsparagraphen, einen "besonderen Schutz von Glaubensgemeinschaften", finanzielle Zuwendungen, Verankerung im Erziehungswesen, den Medien und dergleichen geschützt.
Wer dagegen angeht, sagt, worum es sich handelt, nun, der kriegt den Schwarzen Peter zugeschoben, denn er gilt als intolerant. Damit ist er in der gesellschaftlichen Diskussion draußen.
Dieses Thema wird noch ausgebaut werden.
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1.) Unter anderem ging es darum, dass eine Ordensschwester ihre Stellung verlor, weil sie nach jahrzehntelanger Tätigkeit in Afrika Kondome an Prostituierte verteilt hatte. Unglaublich und zynisch der Oberpfaffe des Gotteswerkes (Opus Dei), sinngemäß: Sie habe ein tolles Lebenswerk geleistet, worauf sie stolz sein könne, und auch noch ihren "Job gewechselt" .
2.) Schamlose Haustiere um uns herum, um Haus und Hof, die das Verbot des Herrn nicht kennen, und es vor unseren Augen treiben, kriegen´s ab, denn sie erinnern uns an die Sünde bzw. unser eigenes Verlangen: Du Hund, armseliger Hund, erbärmlicher Hund, Hundesohn, Hundsfott, Schwein, Sau usw., dann Sauhund, Schweinehund (seltsame Kreuzungen, schon mal gesehen?. Das geht hin bis zu ausgesprochener Porcophobie (Angst v. Schweinen), z.B. im Islam. Vergleiche Christopher Hitchens, Der Herr ist kein Hirte: Wie Religion die Welt vergiftet, Heyne Tb. Ein objektiv völlig unbegründetes Massaker an Schweinen - die keine "Schweinegrippe" übertragen - fand in Äpypten statt, s. folgenden YouTube-Film, Mass graves for Egypt's pigs. Es richtete sich einerseits gegen die Tiere selbst, als auch gegen die christlichen Kopten, die sie verzehren.
Der Hund hat bei uns aufgrund seines Nutzens als Hirte-, Jagd- und Wachthund Glück. Andere Völker behandeln ihn wie ... einen Hund!
Übrigens: kaum geschrieben, machen Mr. Hitchens sowie sein Freund Richard Dawkins, die der Schreiber beide sehr verehrt, Furore in der Presse, weil sie Herrn Ratzinger am liebsten verhaften lassen würden.


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vor 25 Wochen 2 Tage