Der Fuß muss weg - Verkrüppelungen
Humpelnde Anmut durch Rock und Absatz
Man denke auch mal an China, wo Mädchen und Frauen die Füße durch Einbinden verkrüppelt wurden. Sie mussten ganz klein gehalten werden.
Aus der Kolonialzeit sind Berichte von Ärzten bekannt, die schildern, dass sie alle möglichen Untersuchungen vornehmen konnten, auch Schwangerschafts- und Unterleibsuntersuchungen, aber sobald die Füße aufgedeckt werden sollen, gab es Ausflüchte, Ziererei, selbst starke Angstzustände. Das war nur unter viel Schamgefühl und möglichst im Beisein des Ehemannes möglich (1).
Als die christlichen Missionare Ende des 19. Jh. das Bild der Mutter Gottes von Lourdes mit ihren nackten Füßen verbreiteten, führte das in China zu einem Skandal. Erstrebtes Idealmaß des weiblichen Fußes waren 15 cm. Mädchen, die das erreichten, waren sicher, eine gute Partie zu machen. Als die Verstümmelung erstmals 1644 durch kaiserliches Dekret verboten wurde, erhielten die Schuhe in der Mitte einen Riesenabsatz, was einen ähnlichen "anmutigen" Gang bewirkte, wie durch die Verstümmelungen (2).
NIcht nur immer lesen! - Tollen Mist ordern!
Sitzhaftigkeit - die ankernde Lebensart der Weibsbilder
Generell werden Frauen wie Körperbehinderte behandelt, man reißt ihnen die Türen auf, lässt ihnen den Vortritt, schieben ihnen einen Stuhl unter den Po, usw. (3). Ein Film, der kürzlich im Fernsehen lief, zeigte beispielsweise, dass Elisabeth I bei einem Spaziergang im Park von den Hofdamen stets ein Stuhl hinterhergetragen wurde.
Fazit: sie haben sich das männliche Werkzeug frecherweise nach und nach angeeignet, sind emanzipierter, aber spielen, provozieren, schaffen Hingucker.
Wer "damenhaft" daherkommt, spielt oft das hilflose Weibchen. Die ganz bösen sind vermutlich die mit platten Schuhen, die es mit Männern auf der gleichen Ebene scheinen aufnehmen zu wollen. Also Männer aufgepaßt, Ihr seid gewarnt!
Der Priester muss neutral, geschlechtslos sein, Männlein u. Weiblein suchen ihn auf; niemand will einem Kerl im Beichtstuhl gegenüberhocken. Allerdings ist der Pfaffe ja genau deswegen Pfaffe, weil er unter Sexualscheu, Frauenfurcht, leidet. Das, was jedes Lebewesen tut, versagt er sich aus Angst. Er ist im Grunde sexbessen, denkt an nichts anderes, kann nur mit Mühe die bösen Gedanken unter der Decke halten, durch Gebete, Kasteiungen, Bußen usw.
Und dann kommen welche daher und zeigen Haut und "Beine", womit das so mühevoll errichtete Gebäude ständig von Einsturz bedroht ist und wieder Rosenkränze, kalte Duschen, Pilgerfahrten u.ä. Sühne bzw. Ablenkung erfordert.
Tja, nun werden Sie auch Ihren muslimischen Nachbarn verstehen. Ein ganzer Mann! Ein Prachtstück! Alles unter Kontrolle.
Lesetipp: Die bereits erwähnte Sexualgeschichte der Kirche von Karlheinz Deschner. Da müsste es jedem wie Schuppen von den Augen fallen ...
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1.) J. Matignon, A propos d´un pied de chinoise, Arch. d´Antopologie Criminelle, 1898, S. 445
2) Le pied est, en Chine, la partie du corps la plus érotique. Aussi, à la fin du XIXième siècle, lorsque les missionnaires catholiques diffusent l’imagerie de Notre-Dame de Lourdes, cette vierge aux pieds nus fait scandale.
En 1644, des édits impériaux interdisent aux femmes de la dynastie Mandchoue de se mutiler les pieds sous peine de mort.
Aussi, placent-elles un énorme talon au centre de leurs chaussures. Cet artifice leur permet ainsi d’imiter la démarche mal assurée mais gracieuse des chinoises aux pieds mutilés.
3.) Beinlos, daher sesshaft und unbehilflich sind Frauen in der Literatur des 19. Jh.
Jean Paul schreibt in Levana: "Das weibliche Geschlecht hat eine solche Vorliebe für ankernde Lebensart, dass es gern, wie die Griechinnen, sich Einlegstühle nachtragen ließe, um nach jedem Schritte einen Sitz zur Hand zu haben. Diese Seßsucht und Sitzsamkeit greift auch in die kleinen Zweige der Kinder- und Haushalt-Zucht, indem Weiber oft bloß erlauben und versäumen, um nur nicht aufzustehen."



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vor 25 Wochen 2 Tage