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Geschenk an Bundeswehr - biologische Waffen

Sparzwang - Biowaffen beim Bund

Psychobiologische Bomben in der Erprobung

Nachhaltige herrliche Munition - Bundeswehr auf Ökokurs?

 

Hier geht´s zur zugehörigen Pressemeldung.

Klein, aber fein

 25.11.10. Begleitschreiben zum Biopäckchen an die Bundeswehr

Erprobungsstelle 91 der Bundeswehr f. Waffen und Munition
Testabteilung B+C-Waffen
Herrn Neubauer
Schießplatz
49716 Meppen

Sehr geehrte Neubauer,
als Erfinder zahlreicher innovativer Utensilien des alltäglichen Lebens habe ich mich auch ein wenig mit der Waffenentwicklung befasst. Bitte finden Sie anbei ein erstes wirkungsvolles Ergebnis meiner Forschungen - eine massentaugliche BilligBioBombe zur Erprobung.

Schon als Schüler ließ ich Wasserbomben auf die Nachbarn sausen, und so manches zugeklemmtes, mit Unkraut-Ex oder anderen Stoffen gefülltes Rohr wurde reichlich demoliert, ja zerfetzt.
Heissa, so eine Gaudi - es bereitet schon Vergnügen, wenn´s ordentlich knallt und pufft und in die Luft fliegt!

Die Zukunft der Massenvernichtungswaffen sehe ich allerdings weniger in der Weiterentwicklung herkömmlicher Sprengwaffen, Atomwaffen eingeschlossen.
Warum? Ganz einfach - sie zerstören, was man doch braucht, was man erobern will: Industrieanlagen, Häfen, Transportmittel, Verkehrswege u.ä. Nicht zuletzt die Bewohner. Das ist kontrapunktiv. Und doof.
Wer bitte soll denn nun nach Einnahme der so zerstörten Gebiete arbeiten? Das müsste man ja selbst ran. Wo wäre der Sinn der Geschichte?

Die Antwort ist die Entwicklung von Biowaffen, das ist ganz offensichtlich. Auch unter ökologischem Gesichtspunkt und im Sinne von Nachhaltigkeit.
Richtig angewandt erledigen sie ja nur die "weichen Ziel" wie Feinde und Viehzeugs und lassen alles andere unversehrt.
Zwar sind sie bislang international verboten - aber alle basteln dran - ich erinnere an die Milzbrandgeschichten in den USA.
Hat nicht auch mal Günter Wallraff die Werkelei in Ihrem Hause ans Licht gebracht? Natriumpalmitrat und so?

Warum das Verbot? Nun, weil sie gut und billig sind, und jedem Schurkenstaat in Afrika, z.B. bei Wagadugu (in der Schreibweise der Kolonialherren: "Ouagadougou") oder andernorts, als mächtige Waffen zur Verfügung stünden. Sie wissen schon, der Steinbrück wolle dort auch mal aufräumen. Von wegen jeden Tag "waggawagga" (1). Eine heikle Konkurrenz für uns.
Bislang galt daher: Billigkram international ächten und verbieten und stattdessen lieber teure Hightech, also Atomwaffen, produzieren, die nur die Reichen herstellen können.

Angesichts knapper Kassen sollten neue, billige Waffensystem, BioBomben, her, denn sonst bauen sie die anderen.
Ausgangspunkt meiner Überlegungen bei der Entwicklung war, dass diese Waffen gar nicht mal durch ihre Virulenz wirken müssen, sondern eher durch ihre psychologische Wirkung.
Das heißt: alle von der Biowaffe Getroffen müssen sich derart ekeln, schütteln und Zitteranfälle kriegen, dass sofortige Panik und Handlungsunfähigkeit wie bei Gasangriffen einsetzt und sie sich umgehend in schützende Gefangenschaft begeben, wo wir sie dann gut behandeln.
Da diese psychobiologischen Waffen nicht wirklich toxisch sind, haben sie den Vorteil, auch die Feinde leben zu lassen, die somit gleich in Fabriken, in Bergwerken usw. verwendbar wären. Nur nicht mehr als Chefs, wie Sie sich denken können!

Nach zahlreichen Tests ist nun eine Lösung gefunden. Hier sei das Geheimnis (Patentantrag läuft) enthüllt:
Der Grundstoff entspringt landwirtschaflicher Urproduktion und ist reichlich vorhanden: Pferdeäpfel.
Diese, in Plastik- oder Papierbeuteln eingeschweißt, können wie Handgranaten geworfen oder auch in größeren Papiersäcken von Flugzeugen abgeschmissen werden. Bei Abwürfen von Hubschraubern aus - man benötigt noch nicht mal Flugzeuge - braucht man beim Abwurf nur die Bombensäcke aufzureißen, so dass die Rotoren für eine kräftige Verwirbelung sorgen würden, dergestalt, dass ganze Landstriche oder Wasserstraßen weitflächig von Feinden gesäubert werden könnten. Man muss sie nur noch aufsammeln.

Was halten Sie davon? Ist das nicht toll? Die ersten 10 Packungen würde ich Ihnen schenken, ansonsten habe ich schon ein Fabrikgelände angemietet, halte den Standort aber wegen möglicher Terrorangriffe geheim. So 20 Pferde würden anfangs die Produktion aufnehmen. Und ein paar Ein-Euro-Jobber. Wenn Sie ordern wollten, so finden sich die Kosten auf der Webseite im Shop.
Im Augenblick habe ich nur ein Pferd, das Erschröckliche Schwarzwälder BioRacheRoss, hier anzugucken unter BioRache.com.
Im Übrigen würde die Bundeswehr demonstrieren, dass sie fähig ist, den gesellschaftlichen Wandel mitzutragen und sich nicht auskoppelt; sie würde sich sozusagen zu einer BioBundeswehr wandeln, geachtet und geschätzt von allen Bürgern.

Wie eingangs angekündigt anbei eine Ladung zur Probe - das wird schon einen Spaß beim Posteingang geben, hah! Hoffentlich halten Ihre Mannen das aus!
Übrigens: Ihre Tierversuche könnten entfallen, da Tiere gegen die beschriebenen BioSchrecknisse immun sind, so dass eine weitere Kostenersparnis gegeben wäre.

Mit freundlichen Grüßen
Georg Beckmann
Erfinder

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(1). in einem anderen Staat, Italien, auch in Afrika gelegen, als bungabunga bekannt.
Ahem, noch was: Hier erhalten Intereressenten die billige Ausführung und hier ein nachhaltiges Präsent für ganz niederträchtige Feinde.

Hier geht´s zur zugehörigen Pressemeldung.